Eine Markise für Frau Scherer

HINWEIS: Der folgende Abschnitt enthält Werbung. Wir bewerben aber grundsätzlich nur Produkte, die wir auch selbst verwenden sowie Dienstleister, von denen wir ehrlich überzeugt sind.


Sonnensegel für Frau Scherer

Für unsere anstehende Reise nach Westafrika soll unser Wohnmobil namens Frau Scherer eine Markise oder ein Sonnensegel bekommen. Über so einen Schattenplatz, so sind wir uns sicher, werden wir uns noch freuen. Bei den gerade herrschenden Sahara-Temperaturen bekommen wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was uns ab September erwarten wird.

Wie immer, kann aus jedem Thema eine Wissenschaft gemacht werden. Eine passende Markise zu finden, ist also gar nicht so einfach. Die Klassiker sind Kassetten- oder Sackmarkisen. Diese gefallen uns aber nicht. Wir finden, der wulstartige Anbau auf halber Kofferhöhe würde die Optik unseres schönen Oldtimers stören. Da muss wohl eine DIY-Lösung her. Billiger ist diese allemal. Eine einfache Sackmarkise kostet bereits (im günstigsten Fall) ab 350 Euro. Nach oben gibt es (fast) keine Grenzen. Die Kassettenlösung kostet dann sogar schon mal 1000 Euro oder mehr. Ein berechtigter Einwand, denn wir auf der Adventure Southside zu hören bekommen haben ist, dass bei viel Technik (also zum Beispiel automatischer Einzugsmechanismus) auch viel kaputtgehen kann. “Je einfacher, desto besser!”, sagt Narzissa von pickupback. “Teleskopstangen kaufen und ein Tarp. Am Dachständer befestigen und fertig!”, meint ihr Bruder Goran locker.

planeundgut Markisen und SonnensegelCA

Ein Bekannter rät uns zu LKW-Plane in Stärke 600g/qm in knalligen Farben. “Dann fährt die Sonne immer mit!”, strahlt er übers ganze Gesicht. Recht hat er, spontan tendiere ich zu einem Sonnensegel in freundlichem Gelb. Zusammen mit der hellblauen Frau Scherer würde diese Kombination doch superfreundlich und “very instagramable” aussehen. Aber Heppo bringt den berechtigten Einwand, dass diese Farbe Insekten anlocken könnte. Und tatsächlich, Gelb ist die Blütenfarbe schlechthin: 27,9 % aller Blumen blühen gelb. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass alle Insekten Afrikas sich voller Freude auf uns stürzen werden. Meine Favoritin scheidet also gleich leider aus. Rot würde uns auch gefallen und nur 3,8 % der Blumen schmücken sich damit. Noch besser sieht die Statistik bei Orange aus, da sind es nur 0,4%. Wir entscheiden uns also für diese Farbe.

Der Markisen- und Sonnensegelhersteller planeundgut.de macht uns ein gutes Angebot. Chef Alfons Borker nimmt sich zudem Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch. Er rät uns, auf ein Sonnensegel aus PVC umzuschwenken. Das sei ein guter Sonnenschutz, regen- und winddicht sei es und außerdem sehr leicht. Mit Nachdruck empfiehlt er uns eine neutrale Farbe, wie Beige auszuwählen. Ein helles Rot könne bei grellem Sonnenschein zu verminderten Hirnaktivitäten führen. Flapsig fügt er hinzu: “Man wird ganz ramdösig im Kopf.” Seine Expertise und die freundliche Beratung überzeugen uns sofort. Nun wird unser Sonnensegel also eine maßgefertigte PVC-Plane in beige von planeundgut.de. Die Teleskopstangen kaufen wir über einen Shop für Camping Outdoor und Reisebedarf. Hier überzeugen uns die extrem stabile Ausführung in verzinktem Edelstahl, die Länge von 165-200 cm und dass die Stangen in drei Teile zerlegbar sind. Unsere Sonnensegel ist also so gut wie fertig und das zu einem Bruchteil des gängigen Preises für eine handelsübliche Markise.

Afrika, wir kommen!

Kosten für unsere DIY-Markise:

Massanfertigung bei planeundgut.de
PVC-Plane aus beidseitig beschichtetem Polyestergewebe (255 x 300 cm, 360 g/qm):
120,00 €
Versand 7,80 €
2 Teleskopstangen aus Edelstahl 165 – 250 cm          31,90 €
2 recycelte Heizungsrohe Durchmesser 3 cm                                      
Kleinkram-Pauschale (Abspannschnüre, Haken, etc.) 10,00 €

Gesamtkosten:

169,70 €